Schluss mit den Steuersubventionen fuer Niedrigloehne

13.08.2010: Elf Milliarden Euro mussten allein 2009 aufgewandt werden, um Niedrigstloehne durch ergaenzende ALG-II-Leistungen aufzustocken. Damit muss endlich Schluss sein. Der Steuerzahler darf nicht laenger die Geiz-ist-geil-Mentalitaet der Unternehmen subventionieren.

Die Regierung kriegt hier die Rechnung fuer ihre verstockte Lohnpolitik praesentiert. Seit Jahren wuchert der Niedriglohnsektor - und Union und FDP schauen tatenlos zu. 18 Laender der EU haben inzwischen einen gesetzlichen Mindestlohn - 18 Laender machen nach Ansicht von Herrn Bruederle offenbar einen dramatischen Fehler.

Deutschland braucht einen gesetzlichen Mindestlohn. Das sind wir nicht nur den Geringverdienern schuldig, die von ihrer Arbeit leben koennen wollen. Das sind wir auch dem Steuerzahler schuldig, der seine Steuern in Bildung und Infrastruktur investiert sehen moechte statt in einen verdeckten Kombilohn.

Dieser Mindestlohn ist der erste und wichtigste Schritt. Anschliessend muessen wir uns die Hinzuverdienstgrenzen vornehmen, damit Vollzeitbeschaeftigung wieder attraktiver wird.


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Termine

06.02.2012: Sitzungswoche in Berlin [mehr]

07.02.2012: Jour Fix mit Elke Ferner und Hubertus Heil [mehr]

Aktuell

EU-Finanzkrise: Regierung Merkel hat versagt 02.02.2012 | Jeden Tag erreichen uns neue Nachrichten zur Eurokrise und den möglichen Reaktionen der EU. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Die Ursachen der Krise sind dabei vielfältig. Darauf machte am Dienstag Abend der oberbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel aufmerksam, der auf Einladung von MdB Anette Kramme beim Ortsverein Heinersreuth referierte. Der Abgeordnete ist stellvertretender wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und ein leidenschaftlicher „Europäer“. (Presse) [mehr]

Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus 02.02.2012 | Die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) ermuntert die Jugendlichen im Wahlkreis Bayreuth, sich am „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ des Bundesjustizministeriums zu beteiligen. Was können Schülerinnen und Schüler in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Ortschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen? Welche Möglichkeiten gibt es im Internet, sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen? Um Antworten auf solche Fragen zu finden, hat das Bundesjustizministerium nun den „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Anette Kramme hofft, dass sich auch viele Jugendliche aus dem Bayreuther Raum an dem Wettbewerb beteiligen. (Presse) [mehr]

Zum Thema

MdB Kramme: "Vernunft hat gesiegt" - Streit über Jobcenter beigelegt 15.07.2008 | Anlässlich der Entscheidung für eine Grundgesetzänderung als rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen und Kommunen bei der Betreuung Langzeitarbeitsloser erklärt Anette Kramme, MdB: (Presse) [mehr]

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