Fachkraeftemangel bewaeltigen - Erwerbsquote erhoehen

27.08.2010: Auch die SPD hat selbstverstaendlich nichts gegen den Zuzug auslaendischer Fachkraefte. Wir haben uns bestaendig dafuer eingesetzt, dass Deutschland im Wettbewerb um die besten Koepfe bestehen kann. Mit dem Zuwanderungsgesetz 2005 und dem Aenderungsgesetz 2007 haben wir erreicht, dass der Zuzug von Selbststaendigen erstmals ermoeglicht wurde. Der Zuzug fuer Hochqualifizierte ist erleichtert worden und das Verfahren entbuerokratisiert. Im Aktionsprogramm zur Bekaempfung des Fachkraeftemangels in Deutschland wurde eine Reihe guter Massnahmen beschlossen. Wir fordern die Regierung auf die Programme nicht nur Halbherzig zu foerdern.

Im Uebrigen haben Akademikerinnen und Akademiker aus den neuen EU-Beitrittsstaaten uneingeschraenkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Die weiteren Berufsgruppen koennen ab Mai 2011 die Freizuegigkeit geniessen. Wir wollen Einwanderung nach feststehenden Kriterien. Wir wollen ein Punktesystem, vergleichbar wie in anderen klassischen Einwanderungslaendern, wonach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestimmte Kriterien erfuellen muessen, um einwandern zu koennen. Solange mit der Union ein modernes Zuwanderungskonzept, wie etwa das von der SPD vorgeschlagene gerechte und differenzierte Punktesystem, nicht machbar ist, muss der Fokus staerker auf Ausbildung, Qualifizierung und Weiterbildung gelegt werden.

Deutschland muss sehr viel mehr tun fuer die Integration und attraktiver fuer auslaendische Fachkraefte werden. Wir wollen die qualifizierte Einwanderung besser ermoeglichen und steuern, aber gleichzeitig sollen die Menschen, die bereits im Lande sind, verstaerkt in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Die Forderung, die bisher gueltige Einkommensgrenze abzuschaffen, ist sozialpolitisch verfehlt, solange in Deutschland kein flaechendeckender gesetzlicher Mindestlohn existiert. In erster Linie aber muessen wir unsere eigene Jugend besser ausbilden und Arbeitnehmer aller Altersklassen nachqualifizieren. Wir muessen die Erwerbsbeteiligung Aelterer steigern und dafuer sorgen, dass Kinder nicht laenger ein Hindernis fuer Berufstaetigkeit sind.

Die bisherigen Erleichterungen in der Zuwanderung koennen von der Wirtschaft genutzt werden. Dies waere sinnvoll und zielfuehrend. Die im Land lebenden Talente muessen weiter gefoerdert und qualifiziert werden. Statt die Ausbildung auf Minimum zu fahren und dann nach der Politik zu rufen, muessen Unternehmen endlich ihrer Verantwortung fuer Aus- und Weiterbildung nachkommen.


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Termine

06.02.2012: Sitzungswoche in Berlin [mehr]

07.02.2012: Jour Fix mit Elke Ferner und Hubertus Heil [mehr]

Aktuell

EU-Finanzkrise: Regierung Merkel hat versagt 02.02.2012 | Jeden Tag erreichen uns neue Nachrichten zur Eurokrise und den möglichen Reaktionen der EU. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Die Ursachen der Krise sind dabei vielfältig. Darauf machte am Dienstag Abend der oberbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel aufmerksam, der auf Einladung von MdB Anette Kramme beim Ortsverein Heinersreuth referierte. Der Abgeordnete ist stellvertretender wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und ein leidenschaftlicher „Europäer“. (Presse) [mehr]

Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus 02.02.2012 | Die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) ermuntert die Jugendlichen im Wahlkreis Bayreuth, sich am „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ des Bundesjustizministeriums zu beteiligen. Was können Schülerinnen und Schüler in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Ortschaft gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen? Welche Möglichkeiten gibt es im Internet, sich gegen Rechtsextremismus stark zu machen? Um Antworten auf solche Fragen zu finden, hat das Bundesjustizministerium nun den „Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus“ ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Anette Kramme hofft, dass sich auch viele Jugendliche aus dem Bayreuther Raum an dem Wettbewerb beteiligen. (Presse) [mehr]

Zum Thema

MdB Kramme: "Vernunft hat gesiegt" - Streit über Jobcenter beigelegt 15.07.2008 | Anlässlich der Entscheidung für eine Grundgesetzänderung als rechtliche Grundlage für die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen und Kommunen bei der Betreuung Langzeitarbeitsloser erklärt Anette Kramme, MdB: (Presse) [mehr]

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