CDU macht Wahlkampf mit dem Schicksal der Leiharbeitnehmer
17.01.2011: Mit einem durchsichtigen Manöver versucht die CDU, im Wahljahr 2011 ein neues Thema zu setzen. Der Mindestlohn in der Leiharbeit hätte schon lange kommen können. Auch war lange bekannt, dass ab 1. Mai die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Länder der EU-Ost-Erweiterung kommt. Trotzdem hat sich die CDU seit Jahren dem Mindestlohn in der Leiharbeit verweigert. Gegen den Druck von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, gegen die Argumente der SPD, gegen den gesunden Menschenverstand. Dreieinhalb Monate vor der Angst reagiert die CDU nun.
Jetzt schaltet die CDU kurz vor den Wahlen um auf sozial. Das sind billige Wahlkampf-Tricks, die die Wählerinnen und Wähler bemerken werden!
Doch der Mindestlohn in der Zeitarbeit allein greift viel zu kurz. Wenn Leiharbeit nicht für Lohndumping missbraucht werden soll, müssen auch klare Regelungen zum Equal Pay her. Auch in der Leiharbeit muss der Grundsatz „gleiche Löhne für gleiche Arbeit“ gelten! Ohne Equal Pay bleibt die Leiharbeit ein Instrument für Lohndumping – gerade im so wichtigen Facharbeiterbereich.







