Kramme enttäuscht über Antwortschreiben der Deutschen Bahn. Richtige Politik für Menschen mit Behinderung nicht verstanden
30.03.2007: "Ich glaube, die Deutsche Bahn hat immer noch nicht verstanden, was richtige Politik für Menschen mit Behinderung bedeutet", kommentiert die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme enttäuscht das Antwortschreiben der Bahn auf die Nachfrage Krammes zur Barrierefreiheit am Bayreuther Bahnhof.
Der Konzernbevollmächtigte der Bahn für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, erklärte, Rollstuhlfahrer benötigten von dem jetzigen Zugang der Bahnhofsgaststätte vom Bahnsteig aus genauso Unterstützung von Dritten wie früher von der Halle. So habe sich keine Verschlechterung für mobilitätseingeschränkte Bürger ergeben. "Das heißt aber umgekehrt genauso, dass es keinerlei Verbesserung gegeben hat, hier muss die Bahn tätig werden", fordert die Abgeordnete. Außerdem sei vorher sehr wohl ein Zugang für Rollstuhlfahrer - wenn auch mit Anstrengungen - ohne fremde Hilfe möglich gewesen.
Lapidar wies Josel noch darauf hin, dass sich Rollstuhlfahrer, die die Bahnhofsgaststätte besuchen wollen, in der Zeit von 7.45 Uhr bis 19.30 Uhr an die Servicemitarbeiter wenden könnten, die beim Öffnen der Türen zur Gaststätte gern behilflich sein würden. "Menschen mit Behinderung wollen eigenständig agieren können und nicht immer auf die Hilfe anderer angewiesen sein", so Anette Kramme.
Bayreuth, den 30.03.2007







