Konditionen beim Einbruchschutz werden verbessert

24.03.2017 | Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Konditionen des Programms „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ verbessert. Wie die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme informiert, wird die Mindestinvestitionssumme von 2.000 auf 500 Euro herabgesetzt. 

 

„Damit können künftig auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer sowie Mieterinnen und Mieter, die weniger als 2.000 Euro in Sicherheit investieren wollen, eine Förderung erhalten“, begrüßt Anette Kramme die Entscheidung. „Dies erhöht die Attraktivität des Förderprogramms vor allem für Mieterinnen und Mieter deutlich und ist ein wichtiger Schritt, um eine flächendeckende Sicherung von Wohnungen zu erreichen“, so Kramme weiter.

Auf Druck der SPD-Bundestagsfraktion sei in den Haushaltsberatungen durchgesetzt worden, das KfW-Programm um zehn Millionen zu erhöhen, um die Mindestinvestitionssumme zu senken. Zudem soll diee Zuschusshöhe bei Investitionssummen zwischen 500 und 1.000 Euro künftig auf 20 Prozent erhöht werden. Dies werde, so Kramme, die KfW in den nächsten Wochen veranlassen.

„Der Einbruch in die eigenen vier Wände stellt für die Opfer eine enorme Belastung dar. Der Eingriff in den persönlichen Lebensbereich beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl nachhaltig. Es ist nachgewiesen, dass viele Wohnungseinbrüche durch präventive Maßnahmen verhindert werden können. Deshalb wird das Programm weiter verbessert“, so Kramme abschließend.

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