Ein Jahr in die USA

Ein Jahr in die USA - mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm (PPP)

  

1. Was ist das Parlamentarische Patenschafts-Programm?

Ein gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragenes Austauschprogramm, das deutschen und amerikanischen Jugendlichen einen einjährigen Stipendien-Aufenthalt im jeweils anderen Land ermöglicht. Besonderheit ist die Übernahme von Patenschaften für die teilnehmenden Jugendlichen durch Bundestagsabgeordnete.

2. Welchen Zweck hat das PPP?

1983 wurde das Parlamentarische Patenschafts-Programm aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Dieses Austauschprogramm soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht auf anschauliche Weise vermitteln.

3. Wer kann auf deutscher Seite teilnehmen?

Schüler/innen im Alter von 15 bis zu 17 Jahren sowie junge Berufstätige von 16 bis 21 Jahren.

4. Was beinhaltet des Stipendium?

Im Rahmen des Stipendiums werden vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA die Flug- und sonstigen Reisekosten, die Programmkosten, die Versicherungskosten und die Kosten für das Vor- und Nachbereitungsseminar übernommen. Nicht übernommen werden das Taschengeld und die Fahrtkosten zu den Auswahlgesprächen, die möglichst in Wohnortnähe stattfinden.

5. Wie verläuft der Aufenthalt in den USA? Was erwartet die Jugendlichen?

Die Jugendlichen wohnen in den USA in Gastfamilien. Schüler/innen besuchen in den USA eine High School, junge Berufstätige ein Community College oder dergleichen mit anschließendem Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

6. Was wird von den Jugendlichen erwartet?

Der Deutsche Bundestag erwartet, dass die Stipendiaten als junge "Botschafter" ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten. Die Auswahl orientiert sich in erster Linie an dem Persönlichkeitsbild, der Motivation und Eignung der Bewerber für einen einjährigen USA-Aufenthalt. Bewerber mit guten staatsbürgerlichen Kenntnissen werden bevorzugt. Von den Bewerbern werden gute englische Sprachkenntnisse erwartet.

7. Wie können sich die Jugendlichen bewerben?

Jugendliche wenden sich direkt an bestimmte, vom Bundestag mit der Durchführung des Programms beauftrage Austauschorganisationen, deren Zuständigkeit aus dem Internet oder einem Informationsblatt, das alljährlich neu herausgegeben wird und beim Deutschen Bundestag, seinen Abgeordneten und anderen Stellen erhältlich ist, ersichtlich ist. Für die Bewerbung ist eine in dem Faltblatt enthaltene Bewerbungskarte zu verwenden.


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Termine

22.10.2014: Besuch Fa. Max Bögl, Sengenthal [mehr]

22.10.2014: Gespräch Kommunale Jobcenter, Erlangen [mehr]

Aktuell

Zuschüsse für kommunale Klimaschutzprojekte 15.10.2014 | Die Parlamentarische Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) weist darauf hin, dass mit Beginn des Jahres 2015 Städte und Gemeinden wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen können. Das Bundesumweltministerium habe die „Kommunalrichtlinie“ (Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen) novelliert und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Kommunalrichtlinie werde für die Jahre 2015 und 2016 gelten. MdB Anette Kramme: „Damit haben die Kommunen Planungssicherheit für neue Förderprojekte und können jetzt schon ihre Anträge für das nächste und das übernächste Jahr vorbereiten.“ (Presse) [mehr]

174 Mio. Euro Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung 15.10.2014 | Im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt der Bund auch die bayerischen Kommunen mit Finanzhilfen. Nach Oberfranken flossen in diesem Zusammenhang bis Ende 2013 mehr als 174 Millionen Euro. Bayernweit waren es sogar rund 1,25 Mrd. Euro. Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, zieht eine positive Bilanz und sieht auch weitere Verwendungsmöglichkeiten in Oberfranken: Die im Rahmen der Städtebauförderung zur Verfügung gestellten Mittel sind ein wichtiger Beitrag um auch in oberfränkischen Städten nachhaltig investieren zu können.“ (Presse) [mehr]

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