Kultur im ländlichen Raum wird gefördert

Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme macht auf die Ausschreibung des Sonderprogramms "Global Village Ventures" des Fonds Darstellende Künste aufmerksam. Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters im Rahmen von "Kultur in ländlichen Räumen" ab 2020 in Höhe von 800.000 Euro gefördert.
Das Sonderprogramm soll eine Vielzahl künstlerischer Unternehmungen in ländlichen Regionen gezielt fördern. Dazu zählen Recherchen zur Generierung von künstlerischen Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die (im Zusammenhang mit der durch Covid-19 bedingten Situation) auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten, z.B. Anpassungen von Planungen und Herausforderungen in digitalen Formaten, ausgerichtet sind. "Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Pandemie, merken wir, wie wichtig kulturelle Angebote sind und wie schmerzlich wir sie vermissen. Teilhabe an Kunst und Kultur ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, das Leben in unserer Gesellschaft mitzugestalten. Auch in Oberfranken haben wir zahlreiche Kunst- und Kulturinitiativen, die ich gerne ermuntern möchte, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen", so Anette Kramme. Bewerben können sich langjährig tätige künstlerische Einrichtungen, Ensembles oder Künstler*innen(-gruppen) aus ländlichen Räumen oder Akteur*innen aus Ortschaften und Kleinstädten bis 20.000 Einwohner*innen unter besonderer Einbeziehung der ländlichen Räume. Die Vorhaben müssen zwischen dem 15. August 2020 und dem 15. November 2020 realisiert werden. Sie müssen an Orten in ländlichen Räumen stattfinden. Der Antragszeitraum geht noch bis zum 7. August 2020. Anträge können ausschließlich online unter https://www.fonds-daku.de/ gestellt werden.
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